Donnerstag, 21. August 2014

Schlussbericht zum Stadtentwicklungskonzept "Rheinau 2030"


Stadtentwicklung "Rheinau 2030"

Vowort zum Abschlussbericht von Bürgermeister Michael Welsche:
Wie will sich die Stadt Rheinau für die nähere Zukunft aufstellen, wo liegen die spezifischen Entwicklungspotenziale und über welche Maßnahmen sollen die Ziele erreicht werden? Mit diesen
Fragen setzten sich Bürgerschaft und Gemeinderat in den letzten Monaten intensiv auseinander. Planerisch begleitet und moderiert wurde dieser Prozess von Stadtplanern aus dem Büro
schreiberplan, Stuttgart.

Um es gleich zusammenfassend zu sagen: das Interesse und die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger war ausgesprochen erfreulich, ideenreich und konstruktiv. Auch der Gemeinderat und die Verwaltung haben ihren Part hochmotiviert und verantwortungsbewusst geleistet. Was dabei herauskam, ist ein Paket aus Leitbildern zu acht Themen und darauf bezogen Maßnahmen-Vorschläge zur Erreichung der Entwicklungsziele. Das von schreiberplan vorgeschlagene Wechselspiel von gemeinderätlicher Zielfindung und bürgerschaftlicher Diskussion in der ersten Phase und dann darauf folgend umgekehrt von Maßnahmen-Vorschlägen aus der Bevölkerung, die vom Gemeinderat zu diskutieren und zu ergänzen waren, führte in Rheinau zum Erfolg. Damit hat der amtierende Gemeinderat zum Ende seiner Wahlperiode einen wichtigen Schritt in die Zukunft getan. Einige Vorschläge des Stadtentwicklungskonzepts Rheinau 2030 sind sehr umfänglich und komplex. Eine ganze Reihe davon lassen sich aber auch kurzfristig und mit geringem Aufwand umsetzen und viele Initiativen wenden sich an private Investoren, Eigentümer oder Unternehmer, sodass die Stadt lediglich begleitend plant oder Starthilfe gibt. So ist es leicht zu verstehen, dass man mit dem Zieljahr 2030 nicht zu weit nach vorne greift, denn Vorschläge wie das „Rheinaukarree“ oder das neue Zentrum Freistett benötigen natürlich eine lange Vorlauf- und Planungszeit, bis sie in die Realisierungsphase kommen. Wichtig ist jetzt, dass die Weichen richtig gestellt werden und dass man keinesfalls im „Tagesgeschäft“ Entscheidungen trifft oder Entwicklungen zulässt, die das Stadtentwicklungskonzept konterkarieren. Man weiß also, was man will und was man nicht will. Der Stadt liegt ein Entwicklungskonzept vor, das zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit beiträgt. Der Gemeinderat wird sich das Konzept zu eigen machen, ohne dass damit ein Anspruch auf Umsetzung gegeben ist. Einige Maßnahmen müssen vielleicht auch modifiziert oder
ganz fallen gelassen werden und manches muss vielleicht auch über das Zieljahr hinaus geschoben werden. Dies bedeutet, dass das Stadtentwicklungskonzept bei Bedarf zu aktualisieren ist. Die
wichtigen Grundsätze sind in den acht Leitbildern zusammengefasst. Die Fortschreibung bezüglich einzelner Maßnahmenvorschläge soll dann natürlich diesen Grundsätzen nicht widersprechen.
Der neu gewählte Gemeinderat wird Prioritäten setzen und dann Zug um Zug die Voraussetzungen schaffen, dass sich die Stadt zum Wohl ihrer Bürger weiterhin positiv entwickelt.

Michael Welsche Bürgermeister
Juli 2014


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