Stadtteile


Freistett

Urkundlich erste Erwähnung unter dem Namen "Fregistatt" am 4. März 828. Im Jahre 1928, also genau 1.100 Jahre später, wurde bei der Abtragung des so genannten Kirchelberges in Niederfreistett ein Gräberfeld gefunden, das auf den vorchristlichen Ursprung hindeutete. Die früher getrennten Ortsteile Ober- und Niederfreistett wurden im Jahre 1564 endgültig vereint. Unsägliches Leid und Elend brachte der 30-jährige Krieg (1618-1648), Hungersnöte, Pest und die Grausamkeiten des Kriegsgeschehens dezimierte die Bevölkerung von 1.000 Einwohnern auf weniger als 400.

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Rheinbischofsheim

Die Gemeinde wurde unter dem Namen "Bischofsheim" am 8. Oktober 1274 erstmals urkundlich erwähnt. Es besteht aber kein Zweifel, dass die Besiedlung schon viele Jahrhunderte bestanden hat. Bekanntlich sind die Kirchenbücher unsere besten Geschichtsquellen. Pfarrer Leitz schreibt in seiner Chronik (1890), dass der Name ursprünglich "Bische" lautete, wie er auch heute noch im Volksmund genannt wird und auf eine vorchristliche Gründung hindeute. 1214 erscheint erstmals der Name "Bischofsheim", 1574 die Ergänzung "Bischofsheim zum hohen Steg".

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Memprechtshofen

Seit dem Inkrafttreten der Gemeindereform am 01. Januar 1973 grenzt Memprechtshofen im Norden von Rheinau an den Landkreis Rastatt. Ursprünglich war Memprechtshofen ein typisches Straßen- bzw. Reihendorf, dies änderte sich mit der Bebauung östlich des Dorfes nach dem zweiten Weltkrieg.
Bis Anfang der 1960-er Jahre war Memprechtshofen rein landwirtschaftlich strukturiert, heute stellt es den Charakter einer Wohngemeinde mit zentral gelegenen öffentlichen Einrichtungen dar.

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Linx / Hohbühn

Die Gemeinde wird erstmals im Jahr 1139 unter dem Namen Lingiesen genannt. Ihre Lage beiderseits der Bundesstraße 36 und der früheren Heerstraße war für die Bevölkerung nicht immer von Vorteil. Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte musste das Dorf während der zahlreichen Kriegswirren unsägliches Leid über sich ergehen lassen.

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Honau

Das frühere Bauerndorf Honau, das vor allem durch seinen Spargelanbau bekannt ist, hat sich nach dem zweiten Weltkrieg zu einer attraktiven Wohngemeinde entwickelt. Mit Hallenbad, Sauna, Mehrzweckhalle und zwei Sportplätzen sind ansprechende öffentliche Einrichtungen vorhanden.

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Holzhausen

Das frühere Reihendorf Holzhausen hat sich mit seinen Neubaugebieten zu einer sehr schönen Wohngemeinde entwickelt, die bei Wettbewerben zur Dorfverschönerung mehrfach ausgezeichnet wurde. Holzhausen ist urkundlich erstmals 1288 genannt im Zusammenhang mit der bereits bei anderen Orten erwähnten Verpfändung durch Heinrich dem Jüngeren von Lichtenberg. Im Korker Waldbrief von 1476 werden Anteilsberechtigte "Zuner" aus Holzhausen genannt.

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Helmlingen

Das Dorf liegt in der Nordwestecke des Ortenaukreis, abseits der großen Heerstraße (B 36) auf der Niederterrasse des Rheins. Nach Fertigstellung seiner großen Mehrzweckhalle im Jahr 1974 hat Helmlingen durch seine alljährlichen Oktoberfeste, bei denen über 1.000 Besucher aus Nah und Fern keine Seltenheit sind, eine kulturelle Bedeutung erlangt.

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Hausgereut

Vermutlich kam das Dörflein mit Rheinbischofsheim 1274 unter Ludwig II. zum Herrschaftsbereich der Grafen von Lichtenberg. Auch Hausgereut wurde von 1390 bis 1393 von Heinrich dem Jüngeren an Dietmar Blumenau verpfändet. Im Bischofskrieg 1429 musste das Dorf das Schicksal von Rheinbischofsheim teilen und wurde ebenfalls in Schutt und Asche gelegt. Verschont blieb nur die Kirche, die 1288 gebaut wurde und alle Kriege überstanden hat.

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Diersheim

Der Name Diersheim erscheint erst im 12. Jahrhundert. Der Ort gehörte zum Bistum Straßburg und zum Herrschaftsbereich der Grafen von Lichtenberg. Im frühen Mittelalter lebte die Bevölkerung vorwiegend vom Fischfang und der Flößerei. Die heute nur noch symbolisch bestehende Fischerzunft hatte eine große wirtschaftliche Bedeutung. Später bildete die Landwirtschaft den Haupterwerb, wovon die heute noch vorhandenen stattlichen Fachwerkhäuser zeugen.

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