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Donnerstag, 22. November 2018

Elternbefragung zum aktuellen und zukünftigen Betreuungsbedarf an Rheinauer Grundschulen


In einer Klausurtagung wurde die Umfrage ausgewertet

Die Stadt Rheinau macht es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, Kinderbetreuungs- und Schulangebote weiterzuentwickeln und an die aktuellen Entwicklungen und dem sich veränderten Bedarf der Eltern anzupassen. Aus diesem Grund hat die Stadt Rheinau unter externer Begleitung von Claudia Trippel, Professorin an der Hochschule Kehl, eine Elternumfrage durchgeführt.

Gerade bei Einschulung ihrer Kinder stehen Eltern vor der Frage, wie die Betreuung ihrer Kinder über den eigentlichen Unterricht hinaus gewährleistet werden kann oder ob der Besuch einer Ganztagsgrundschule ihren persönlichen Erfordernissen Rechnung trägt. Eine große Herausforderung für Familien stellen auch die Ferienzeiten dar.

Konkret angesprochen waren in der Umfrage die Eltern, deren Kinder bereits die ersten Grundschulklassen besuchen beziehungsweise die Eltern, deren Kinder in den kommenden Jahren eingeschult werden. Es wurden künftige Bedarfe, aber auch die Erfahrungen mit dem bislang Angebotenen abgefragt. Gleichzeitig konnten die Umfrageteilnehmer auch eigene Rückmeldungen an die Stadt geben.

Gemeinderat und Schulentwicklungskommission bestehend aus den Rektoren der Schulen, Elternvertreten und Vertreten des Jugendgemeinderates haben sich im Rahmen einer gemeinsamen Klausurtagung eingehend mit dem Ergebnis der Umfrage beschäftigt.

Erfreulicherweise haben sich vierzig Prozent der Eltern an dieser Umfrage beteiligt.

Zusammengefasst kam die Umfrage zu dem Ergebnis, dass es bei den Eltern eine große Zufriedenheit mit der Betreuung in Kindergärten und Grundschulen gibt und zwar hinsichtlich der Qualität als auch hinsichtlich des Betreuungsumfanges.

Die einzelnen Noten, die von den Umfrageteilnehmern vergeben wurden, lagen jeweils durchschnittlich zwischen 1,3 und 2,7 auf der bis zur Note 5 möglichen Skala.

Die meisten Kinder besuchen die Grundschule, in deren Schulbezirk sie wohnen, da das dort vorhandene Betreuungsangebot für sie ausreichend ist. Generell besteht aber auch die Bereitschaft, die Grundschule zu wechseln, falls das Angebot nicht ausreichend sein würde. Deutlich wurde, dass der Bedarf an Ganztagsgrundschule an der Grundschule Freistett abgedeckt werden kann, weiterer Bedarf an Ganztagsgrundschulen an anderen Standorten wird ausdrücklich nicht gesehen. Generell hat sich gezeigt, dass die Eltern auch mit großer Mehrheit bereit wären, für Betreuungsleistungen an der Grundschule eine monatliche Gebühr zu entrichten.

Bedarf an der Ausweitung von Betreuungsangeboten an Grundschulen wurde generell ab halb acht Uhr gesehen. Da das schulische Personal aber bereits ab zwanzig Minuten vor acht Uhr eine verlässliche Aufsicht an allen Grundschulen bietet, wurde von Gemeinderat und Schulentwicklungskommission kein dringender Handlungsbedarf gesehen.

Kritisch angemerkt wurde die Tatsache, dass sich die Ganztagsgrundschule in Freistett nur auf Montag bis Donnerstag bezieht. Freitags endet der reguläre Unterricht um Viertel nach zwölf Uhr. Danach findet keine Betreuung statt. Mit dieser Problematik wird sich der Gemeinderat in Kürze befassen.

Ein großes Lob erhielt die Qualität der zentral angebotenen Ferienbetreuung. Manchem erschien das Angebot zwar vom zeitlichen Umfang her gesehen als nicht ausreichend, die frühere und derzeitige Inanspruchnahme der Ferienbetreuung bestätigt diese Einschätzung jedoch nicht. Die Entwicklung des Bedarfs an Ferienbetreuung wird weiter beobachtet.

„Es war wichtig, diese Umfrage durchzuführen, zu evaluieren, wo die Stadt steht und wo es Optimierungsbedarf gibt. Recht herzlichen Dank an die Teilnehmer der Umfrage“, so Bürgermeister Michael Welsche.

Die Auswertung liegt in allen Rheinauer Kindertageseinrichtungen und Grundschulen zur Einsichtnahme aus.


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